Park Sanssouci in Potsdam (Informationen 1/2 zu Bild 10)
   
Kolonie Alexandrowka (Quelle)

Nach den jüngsten Empfehlungen der Deutschen UNESCO-Kommission soll das Potsdamer Weltkulturerbe erweitert werden. Nach einem bereits 1994 erstellten Gutachten des Deutschen Rates für Landschaftspflege kommen dafür der Pfingstberg, die Russische Kolonie Alexandrowka sowie der Voltaireweg als historische Verbindungsachse zwischen den Schloßparks Sanssouci und Neuer Garten in Frage. Die Stadt Potsdam ist Eigentümer von sechs Grundstücken nebst Gebäuden in der russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam. Dies betrifft die Häuser Nr. 1, 2, 6, 12, 14. Die Häuser sind sanierungsbedürftig. Aufgrund der Einzigartigkeit der Siedlung ist seitens der Stadt Potsdam höchstes Augenmerk darauf zu legen, diese Sehenswürdigkeit zum Wohle der Stadt zu erhalten. Gerade diese Objekte im Eigentum der Stadt unterstreichen deren Bemühen um die Aufrechterhaltung des Weltkulturerbes. Um einen Verkauf dieses einmaligen Kulturgutes nicht notwendig zu machen, haben wir vorgeschlagen, daß die Barocke Denkmalsanierung Potsdam die städtischen Häuser saniert. 
Aufgrund der langjährigen Tätigkeit unserer Einrichtung in der Innenstadt sowie der bisherigen guten Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten mit der Stadt Potsdam können wir ein hohes fachliches Niveau sowie einen reichen Erfahrungsschatz aufweisen. Eine denkmalgerechte Sanierung der Häuser ist für uns oberstes Gebot. In unserem Konzept ist es angedacht, daß die Sanierung der Häuser bis spätestens Anfang 2001 abgeschlossen ist. Dieser Zeitpunkt geht einher mit Planungen zur Verschönerung der Stadt im Hinblick auf die im Jahre 2001 in Potsdam stattfindende Bundesgartenschau. Mit der Restaurierung der Russischen Kolonie Alexandrowka nach historischen Vorgaben könnte Potsdam bis zur Bundesgartenschau um eine weitere Attraktion reicher sein, zumal dieses Denkmal unmittelbar an das Bornstedter Feld, dem Ausstellungsgelände und Zentrum der Bundesgartenschau, angrenzt. Deshalb werden wir uns nicht nur auf die Sanierung der Häuser konzentrieren, sondern haben in unsere Planung auch das Wohnumfeld, d.h. die dazugehörige Außenanlagen, einbezogen.