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| Eine jüngere
putzige Vergangenheit wird überliefert: ein Saal der Stadtmission,
die hier, ein Werk des berühmten Hofpredigers Stöcker, ihre Stätte
hat und ihre ›Schrippenkirche‹ abhält,
in der Bettler und Obdachlose zwei Schrippen, einen Becher Kaffee und ein
Wort für die Seele bekommen; ein Saal dieser Mission war früher
einmal Theaterraum einer Possenbühne, in der der sog. Meerschweinchendirektor
Carli Callenbach regierte. |
| (Evangelischer
Blindendienst der Stadtmission, Johanniterstraße) Seit 1884 hatte
die Stadtmission am Johannistisch in einem ehemaligen
Varietétheater ihr Zentrum, welches einen großen Versammlungssaal,
einen Buchladen und einen Verlag einschloss. An diesem Standort konnte
Ende 1893 die mit Spenden erbaute große Stadtmissionskirche
eingeweiht werden. Dieser gesamte Komplex einschließlich der Kirche
wurde durch die Bombardierungen des 2. Weltkrieges zerstört. |
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