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Die Silhouette der Köpenicker Altstadt
wird von der Dahmeseite durch den Luisenhain, das Rathaus und die Laurentiuskirche
(1841) bestimmt. Das Rathaus wurde in den Jahren 1901-1904 nach den Entwürfen
von Hugo Kinzer und Hans Schütte im Stil märkischer Backsteingotik
erbaut. Am 16.Oktober 1906 war das Gebäude Schauplatz der so genannten
Köpenickiade. Im Verlauf dieser Aktion ließ der arbeitslose
Schuster Wilhelm Voigt in einer beim Trödler erworbenen Hauptmannuniform
das Rathaus besetzen, den Bürgermeister verhaften und die Stadtkasse
beschlagnahmen (Quelle). |