Zum Plagefenn (Bild 6) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
… Im Oktober 1888 wurde mir die Verwaltung der Oberförsterei Chorin übertragen, eines Reviers, das in Bezug auf Ausformung und Zusammensetzung des Bodens und demeentsprechend auch in Bezug auf mannigfache Mischung der Bestände außergewöhnlich vielseitig ist. Auf der Ostseite des Reviers, an der Brodowiner Grenze, liegt der große Plagesee, dessen Ostufer an den meisten Stellen seicht und sandig ist, während ein festes Westufer eigentlich nicht vorhanden ist, da in dem westlichen Teil des ursprünglichen Seebeckens die Pflanzendecke im Laufe der Jahrhunderte vordrang. Diese Verlandung ist auch heute noch in Gang. Die Wasser- und Sumpfpflanzen bilden zunächst schwimmende Inseln, die im Sommer an die Oberfläche steigen, im Winter versinken. …