Zum Plagefenn (Bild 7) Zur GesamtdarstellungZur zugehörigen InfoseiteZur zugehörigen Wanderkarte
   
… Nach und nach befestigen sich diese Inseln, bilden eine zähe, nicht mehr versinkende Decke, auf denen Torfmoose und andere torfbildende Pflanzen sich ansiedeln, die nach oben alljährlich weiter wachsen. Die im Wasser schwimmenden, unteren Teile sterben ab, vertorfen und verdicken die schwimmende Schicht, die schließlich so stark wird, daß sie Anflug von Bäumen und Sträuchern trägt. Das Wild liebt dieses stille, schwer zugängliche Gebiet, wechselt zunächst vorsichtig hindurch, bis seine ausgetretenen Wechsel im Lauf der Zeit immer sicherer werden. Wurzelwerk und Torf füllen schließlich den Zwischenraum zwischen dem lehmigen oder sandigen alten Seeboden und der Oberfläche aus, aus dem alten Seegebiet ist ein festerer Boden geworden, auf dem Riedgräser und andere höhere Pflanzen, schließlich auch hohe Bäume wachsen. …