Ausrüstung (Seite 1/3)
   
Über 331.000 Kilometer war dieses Auto ein zuverlässiger Gefährte – zur Zeit geht es auch ohne. Ohne ordentliche Wanderschuhe (Blasen, Blasen, Blasen ...) und lange Unterhosen bei niedrigeren Temperaturen geht gar nichts. 2 Liter Flüssigkeit sollte man mitnehmen, im Sommer durchaus einen Liter mehr, wenn man keine zwischenzeitlichen Versorgungsmöglichkeiten hat. Feste Nahrung hat sich dagegen als nicht so wichtig herausgestellt.
Die Amtliche Topographische Karte von Berlin/Brandenburg (Top50 Brandenburg/Berlin, derzeit Version 4.0, mehrere Maßstäbe incl. 1:50.000) gibt es für Euro 44,- auf CD-ROM (ebenso auch die für die anderen Bundesländer). Die CD-ROM Version ist nützlich für das Detail, man gewinnt mit ihr jedoch keinen ausreichenden Überblick, um interessante Wandermöglichkeiten zu ermitteln. Dafür benutze ich Generalkarten im Maßstab 1:200.000, beispielsweise die aus Mairs Geographischem Verlag. Immer wieder nützlich sind auch regional ausgerichtete Karten, die man in der Regel in den lokalen Tankstellen erwerben kann.
Ein »Pedometer« (Schrittzähler) muß nicht sein, aber er spiegelt einem die Bemühungen in nackten Zahlen wieder. Ich verwende das der Firma »Oregon Pacific«, welches für runde DM 40,- in größeren Kaufhäusern erhältlich ist. Es scheint zuverlässig zu sein (Schiebeschalter für Empfindlichkeit ein Rast links der Mitte). Die Schrittweite muß eingestellt werden, um eine korrekte Umrechnung der gezählten Schritte in Kilometer zu erhalten. Bei einer Körpergröße von 185 haben sich 80-85 cm bei einer mittleren Geschwindigkeit von 5 bis 5,5 km/h als zutreffend erwiesen. Eine Kalibrierung war möglich durch das Abschreiten einer über die CD-ROM ausgemessenen längeren Wegstrecke.