Am Nottekanal (Informationen 2/2 zu Bild 15) Zum Verzeichnis der Informationenzum Bild zurück
   
In fast allen Umgebungsortschaften hatten die Schenken von Landsberg (zu Teupitz) die Herrschafts – und Besitzrechte und waren somit ausschließlich die Beherrscher des gesamten Schenkenländchens. Ungefähr 30 Ortschaften unseres jetzigen Kreisgebietes. Die Stadt Mittenwalde gehörte nicht dazu. Die Besitzverhältnisse wechselten oft im Laufe der Jahrhunderte. Schließlich gingen Teile des Schenken-Ländchens ( z.B. Wusterhausen, ehemaliger Ort Wendisch Wustrow mit der Slawenburg Wustrow) in landesfürstlichen Besitz über (1683: Besitz des Kurfürsten von Brandenburg / Preußen). 

Im Jahre 1717 erwarb der Preußen-König Friedrich Wilhelm I den Ort Schenkendorf und ebenfalls in den Jahren 1717/1718 kaufte der König die noch verbliebenen Besitzungen und Orte der Adelsfamilie der Schenken. Mit Ludwig Alexander Schenk von Landsberg starb 1720 dieses Adelsgeschlecht aus und das Schenkenländchen existierte nun nicht mehr als Kompaktes Gebilde. Schon im Jahre 1701 war aus dem Kurfürstentum das Königreich Brandenburg/Preußen entstanden. Dadurch nun königlicher Besitz von Wendisch-Wusterhausen (danach umgewandelt in Königs Wusterhausen ) – und noch anderer Orte und Gebiete des Schenken-Ländchens durch den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. (Jagdschloß Königs Wusterhausen – königliche Hofjagden im Dubrow – Waldgebiet. --- Bauern von Pätz, Groß- und Klein -Besten u. a. mussten dabei als Treiber fungieren.) Auch noch nach dem 1.Weltkrieg war das Schenkendorfer Gut mit dem Schloß im Besitz der Familie Mosse (Felizia Lachmann-Mosse ) bis zum Jahre 1933. Das Herrenhausgebäude ist heute Schloß "Dracula"